Mittwoch, 29. Februar 2012

Arbeiten im Hotel - Berufung oder Alptraum?

Arbeiten im Hotel - more than a job

Hier erfahren Sie alles über den Ausbildungsberuf Hotelfach. Ist dieser Beruf für mich geeignet? Welche Abteilungen und Aufgaben erwarten mich? Was fange ich mit diesem Beruf an? Außerdem erfährt der Leser mehr über die Arbeit an der Rezeption und erhält Tipps für das Leben im Ausland.

Inhaltsverzeichnis

Geschichtliche Entwicklung des Gastgewerbes

Berufsbild Hotelfachfrau/-Mann: Ausbildungsinformationen

Verkaufsabteilung im Hotel: Was ist die Aida-Formel?

Berufsbild Rezeptionist

Berufswunsch Rezeptionist: Alles, was man wissen sollte

Möglichkeiten nach der Hotelfachausbildung

Mit der Green Card nach Amerika: Wenn ein Traum in Erfüllung geht

Checkliste für Auswanderer: Tipps für das Leben im Ausland

Samstag, 25. Februar 2012

Sonntag, 19. Februar 2012

Kevin Costner hält bewegende Rede für Whitney Houston

Bildquelle: asterix611/ flickr.com

Kevin Costner über seine Freundin und Kollegin Whitney Houston

Er hat sich vor zwanzig Jahren für Whitney Houston eingesetzt. Er war sich sicher, dass Whitney Houston die perfekte Besetzung für die Rolle der Rachel Marron sei.
In seiner Rede auf deren Trauerfeier wurde klar, Whitney zweifelte an sich selbst - obwohl sie zu den talentiertesten und schönsten Frauen der Welt zählte.

"Die Whitney, die ich kannte, hatte trotz ihres Erfolges und ihrer Berühmtheit Zweifel. Bin ich gut genug?
Bin ich schön genug?
Werden sie mich mögen?
Es war diese Last, die sie groß machte
und der Teil, der sie am Ende zum Stolpern brachte.

Whitney, wenn du mich jetzt hören könntest,
ich würde dir sagen: du warst nicht nur gut genug, du warst großartig.
Du hast den ganzen verdammten Song ohne Band gesungen.
(Ein Lachen geht durch die Trauerfeier).

Du hast den Film zu dem gemacht, was er war.
Jeder Mann hätte meinen Part spielen können...
...Aber Whitney, ich glaube fest daran, du warst die einzige,
die damals Rachel Marron spielen konnte.

Nun gehst du, Whitney,
nun gehst du...
...eskortiert von einer Horde Engeln...zu deinem himmlischen Vater."

Und wenn du vor ihm singst, keine Sorge,
Du wirst gut genug sein.

(Zitat Kevin Costner)

Whitney Houston starb am 11. Februar 2012 in Beverly Hills - einen Tag vor den Grammy Awards.

Montag, 6. Februar 2012

Leseprobe "Kein Weg zurück" - Kurzgeschichten

Am Ende bleiben nur Janis und ich…

Es ist Heiligabend und meine Mutter trägt ihr hellblaues Nachthemd, das so schön flauschig ist. Wir sitzen vor unserem kläglichen Weihnachtsbaum, der nicht einmal einen Meter hoch ist, aber dennoch wundervoll funkelt. Ich sehe die bunten Kugeln vor mir und die Flammen der Kerzen, die das Zimmer in ein warmes Licht tauchen. Meine Mutter lächelt mich an. Sie hat das schönste Lächeln der Welt!
„Mein Spatz, hören wir ein wenig Musik?“
Ich nicke ihr nur zu und frage mich, warum sie wohl so glücklich ist, wenn sie Musik hört. Ich bin zwar noch klein, aber ich weiß, dass sie die Musik braucht, um ihr Leben zu ertragen. Ich beobachte sie, wie sie die Schallplatte auflegt und freue mich, weil sie sich so sehr freut. Und dann höre ich die Gitarrenklänge und Janis Joplin erfüllt den Raum.

Oh come on, come on, come on, come on
Didn´t I make you feel like you were the only man oh yea
And didn´t I give you nearly everything a woman possibly can
Honey you know I did…

Ich höre die Stimme von Janis Joplin, als wäre sie real, als säße sie in unserem Wohnzimmer. „Komm her mein Schatz.“
Ich liebe unser Ritual, das wir seit Jahren vollziehen. Seit ich denken kann, waren meine Mutter und ich allein. Ich und sie und sie und ich. Wir waren ein Team. Sie sitzt im Schneidersitz da und wartet, bis ich mich in ihre Kuhle vor ihren Bauch kuschele und wir zusammen die Songs von Janis hören. Mama liebt Janis und deshalb liebe ich sie auch, obwohl ich eigentlich mehr auf die Songs von den Beatles stehe, aber Mama wird dabei  immer so traurig, deshalb suche ich immer Janis aus, dann ist sie glücklich.
„Mama, was bin ich alles für dich?“
Meine Mama hat mir mal gesagt, dass ich ihr süßer Fratz bin und da habe ich sie gefragt, wie süß ich denn bin. Und seitdem frage ich sie immer wieder, weil ich es so mag, wenn sie mir antwortet und tausend Spitznamen gibt.
„Du bist mein Schaflämmchen, mein Delphinbaby, mein Wellensittich, mein kleiner Cowboy, mein Vögelchen, mein Kätzchen und mein kleines Stinktier.“
„Mama, ich bin doch kein Stinktier.“
Dann fangen wir beide an zu lachen und hören wieder der Musik zu.

I want you to come on, come on, come on and take it,
Take another little piece of my heat now, baby, (break a…)
Break another little bit of my heart now, darling, yeah. (have a…)
Hey! Have another little piece of my heart now, baby, yeah.
You know you got it if it makes you feel good.
Oh yes indeed.

Ich schlafe in den Armen meiner Mama ein und sie trägt mich dann in unser Bett. Wir schlafen auf einer Klappcouch, beide zusammen, denn wir haben nur ein Zimmer, eine Küche und ein kleines Bad.

You´re out on the streets looking good, and baby,
Deep down in your heart I guess you know that it ain´t right,
Never, never, never, never, never, never, never hear me when I cry at night,
Baby, I cry all the time!
And each time I tell myself that I, well I can´t stand the pain,
But when you hold me in your arms, I´ll sing it once again.

Dann wache ich auf, denn der Trip ist vorbei, der mich in die Vergangenheit katapultierte, die doch so schmerzhaft ist. Ich wische mir den Sabber vom Mund, ziehe mir die Spritze aus dem Arm, die ich vergessen hatte und da ist es wieder weg – das Bild meiner Mutter. Ich brauche neuen Stoff, sonst werde ich diesen verdammten Tag nicht überstehen. Neben mir liegt Amelie - Amelie, die ich in den Dreck gezogen habe. Sie ist weggetreten, ihr Trip wirkt noch, sie braucht noch nicht so viel wie ich – das ist gut, gut für sie. Ich stehe auf, gehe zur Spüle, trinke ein Glas Wasser und schlucke eine Pille, die mich wieder ein wenig auf Trab bringen soll.

Kein Weg zurück auf Amazon erhältlich

Kein Weg zurück - Kurzgeschichtensammlung
Kein Weg zurück

Kurzbeschreibung

Liebe und Hass,
Hoffnung und Enttäuschung,
Vertrauen und Verrat,
Leidenschaft und Tod.
Was wird am Ende siegen - Angst oder Mut?

Fünf spannende, berührende und emotionale Kurzgeschichten über das stärkste Gefühl der Menschen - die Liebe.

Am Ende bleiben nur Janis und ich...
Wenn die Liebe verraten wird - wenn die Hoffnung eines Kindes zerstört wird, dann können die Folgen katastrophal sein.

Josephine & Jonathan
Durch Josephine keimt eine winzige Hoffnung in Jonathan auf – eine Hoffnung auf Liebe und Freundschaft. Es folgt eine zärtliche und wundervolle Zeit – doch was führt Josephine wirklich im Schilde?

Die Tätowiererin
Eine verruchte Tätowiererin – ein romantischer Winter in Paris – ein Tattoo für die Ewigkeit. Ein Familienvater erinnert sich an eine aufregende Zeit in Paris, die ein abruptes Ende fand.

Isis
Michael verliebt sich in Isis, die seine Schülerin ist. Während er von der großen Liebe träumt, hat Isis ganz andere Pläne.

Gib mir die Kraft
Wenn Liebe von einem Moment auf den anderen verloren geht. Wenn Hoffnung stirbt. Wenn Trauer das Leben bestimmt – dann braucht man Kraft.

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